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GOOD ON YA, MATE!!!

Blundstone - Born in Tasmania

 

Von Passau aus gesehen liegt Tasmanien ziemlich genau am ..... aaaanderen Ende der Welt.  Wenn wir jetzt sofort aufbrechen würden, wären wir im besten Fall frühestens übermorgen dort und das in Zeiten von Internet, Globalisierung und vollkommener Information. Wie war das dann erst ohne Flugzeug und Handy?

"Rugged, with their own natural beauty"

 

Die 26. größte Insel der Welt gehört nicht nur zu einem anderen Land und Kontinent, sondern auch gleich noch zur anderen Hemisphäre. Also liegt die Insel nicht nur in einer anderen Zeitzone, sondern gleich in einer anderen Jahreszeit. Ja, sogar die Toilettenspülungen drehen sich in die andere Richtung. #corioliskraft #simpsons


Seit über 10.000 Jahren ist Tasmanien von Australien getrennt und etwa 240 Kilometer südlich vom Festland gelegen. Schaut man auf den Globus, wird einem erst klar, dass zwischen der Insel und der Antarktis nur noch offenes Wasser liegt. Da kommt sonst nichts mehr. 

Diese isolierte Lage ermöglichte es der Tier- und Pflanzenwelt sich ungestört zu entwickeln. Im Wasser tummeln sich Haie und Krokodile und im Dschungel giftige Schlangen und Spinnen. Nur noch dort findet man zum Beispiel den Tasmanischen Teufel.  Erinnerst Du Dich noch an Taz von den Looney Tunes? Der Zeichentrick-Wirbelwind war auch ein solches Beuteltier aus Tasmanien. Gemessen an der Körpergröße ist das immerhin das Säugetier mit der höchsten Bisskraft. Augen auf, wohin du deinen nächsten Schritt machst!


"Everywhere Life Takes Me!"

Das Wetter auf der Insel ist mehr als wechselhaft. Tasmanien liegt in den Roaring Forties. Die „brüllenden“ Westwinde zwischen dem 40. und 50. Breitengrad Süd sorgen dafür, dass man an einem einzigen Tag alle vier Jahreszeiten erleben kann. Schnee im Hochsommer sind ab 1.200m Höhenlage keine Seltenheit. Das ist sicherlich nichts für Zartbesaitete.

Die ersten Europäer betraten Tasmanien erst 1642. Es war der Niederländer Abel Tasman, der das Land entdeckte. Allerdings dauerte es noch über 150 Jahre bis man tatsächlich begriff, dass es sich um eine Insel handelt. Aufgrund der Abgeschiedenheit entschied man sich dazu Tasmanien als Strafkolonie zu nutzen. In den kommenden 50 Jahren wurden über 75.000 Straftäter auf die Insel gebracht. Auf gute Nachbarschaft!


"Tougher than they need to be!"

Einsamkeit, gefährliche Tiere, unvorhersehbares Wetter und jede Menge schwerer Jungs fanden auch John und Eliza Blundstone vor, als sie am 14. Oktober 1855 in der Hauptstadt Hobart an Land gingen. Über 17.000 Kilometer (Luftlinie) von ihrer Heimat Derbyshire in Großbritannien entfernt begann für die beiden ein aufregendes neues Leben. In den nächsten 15 Jahren schlug sich John als Kutschenbauer durch, um den Lebensunterhalt für seine Familie zu bestreiten. Im Jahre 1870 begann er damit Schuhe aus England zu importieren. Kurze Zeit später stellte er aber seine eigenen Modelle her. Diese waren den harten Lebensbedingungen der neuen Heimat besser gewachsen. Blundstones waren und sind widerstandsfähig und bequem genug, um es seinem Träger zu erlauben sich in der extrem rauen Umwelt durchzusetzen. Von diesen Eigenschaften profitieren wir noch heute.

 

 

Denn egal, ob man vor hat den Tasmanischen Regenwald zu erkunden, das Australische Outback zu durchqueren, auf dem Rodeo Drive in L.A. ordentlich zu shoppen oder nur seinen Hund an der Passauer Inn-Promenade Gassi zu führen, mit den „Blunnies“ ist man für alles gewappnet. Das Tolle dabei: je mehr man diese Boots fordert, desto schöner werden sie. Das robuste Leder entwickelt mit der Zeit eine einzigartige Patina. Blundstones wurden dafür konzipiert mit größter Hitze, Regen, Schlamm und allen möglichen Unwegsamkeiten zurechtzukommen und trotzdem super bequem zu sein.

"They are still built, as they always have been: To go anywhere, do anything, and look great every step of the way!"

Diese Qualität ist im Endeffekt der Grund, warum das Unternehmen aus Hobart kaum Geld für Werbung ausgeben muss. Jeder, der die Schuhe zum ersten Mal anprobiert, ist einfach begeistert und dieses Gefühl steigert sich je länger man die Boots trägt. Während die Blunnies in Australien und Neuseeland tatsächlich für ihre Vorzüge als Work Boots geliebt werden, tragen die Hipster in den Metropolen der USA, Kanadas, Japans und Israels sie wegen ihres lässigen Looks und ihrer Bequemlichkeit. Auch jede Menge Hollywood- und Sport Stars haben sich in Blundstone verliebt.


 

Ich bin froh, dass John und Eliza Blundstone diese unglaubliche Reise ans Ende der Welt auf sich genommen haben und sich den Herausforderungen ihrer neuen Heimat gestellt haben. Nur deswegen gibt es unsere Blunnies überhaupt und die Stiefel haben zum Glück ihren Weg zurück in die alte Welt gefunden. Höchstwahrscheinlich die unverwüstlichsten und bequemsten Boots aller Zeiten. Zäher als sie sein müssten und ein Stück Tasmanien an unseren Passauer Füßen.

TA, Aussie mates! ;)


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