· 

CHEERS, NATHAN!

Clarks ORIGINALS Desert Boot

 

Der zweite Weltkrieg war voll im Gange , als ein britischer Offizier des Royal Army Service Corps im Jahre 1941 nach Burma geschickt wurde. Sein Auftrag war es eine Versorgungsroute von Rangoon zu den chinesischen Einheiten zu errichten. Doch das war nicht seine einzige Mission. Neben den Pflichten als Soldat musste er auch einem Versprechen nachkommen, das er seinem Bruder vor seiner Abreise gegeben hatte. Er solle seine Augen nach neuen Schuh-Trends offen halten, während er die Welt bereist.

 

Man muss dazusagen, dass es sich bei dem jungen Offizier um Nathan Clark gehandelt hat – einem Spross der Clark Familie, die zu dieser Zeit schon seit mehr als 100 Jahren Schuhe produzierte. Ich glaube Clarks ist heute jedem ein Begriff, oder? Wenn nicht, findest Du hier ein kurzes Firmen-Portrait von Clarks.

 

Als Nathan eines Tages auf Offiziere von General Montgomerys Africa-Division traf, die nach Fernost versetzt worden waren, fielen ihm sofort ihre Stiefel auf. Sie waren knöchelhoch und aus sandfarbenen Wildleder. Wie sich herausstellte wurden die Stiefel auf einem Bazar in Kairo produziert und vertrieben. Auch das südafrikanische Militär hatte sie genutzt, denn sie waren im Vergleich zu den üblichen Militärstiefeln deutlich leichter und langlebiger, hatten ein griffigere Sohle und Dank des Wildleders selbst bei Hitze hohen Tragekomfort.

 

 

Nathan zögerte nicht lange und fertigte Skizzen an, die er sofort zu seinem Bruder nach Somerset, England schickte. Er war überzeugt, genau das gefunden zu haben, was er hätte finden sollen. Doch sein Bruder war wenig begeistert. Seiner Meinung nach war der Desert Boot zu informell für das konservative Sortiment, für das Clarks bekannt war.

 

Auch als Nathan nach Kriegsende wieder zurück im Familienunternehmen ein Muster angefertigt hatte, erntete er nur skeptische Blicke und Ablehnung. Die Unternehmensführung schickte ihn sogar nach Amerika, um Ihn abzulenken und von seiner fixen Idee abzubringen. Doch als Nathan seinen Desert Boot im Jahre 1949 auf der Chicago Schuh Messe ausstellte, war das Modell sofort ein Hit. Vielleicht auch deshalb, weil das renommierte Esquire-Magazin über das neue Trend-Modell berichtete. So kam es, dass der Clarks Desert Boot zwar in England produziert wurde, aber dort noch gar nicht erhältlich war, während er in den USA bereits ein riesiger Erfolg war. Es dauerte nicht lange bis die Trendsetter in Paris und London erkannt hatten, wie cool der Desert Boot tatsächlich ist.

 

"Soft as slipper, light as a feather, tough as the desert"

 

Spätestens dann war auch der letzte Widerstand der Unternehmensführung gebrochen und der Clarks Desert Boot startete seinen Siegeszug rundum den Globus. Über die Jahre wurde der Boot immer weiter verbessert. So gibt es mittlerweile auch eine Halbschuh-Version – den Desert London. Dennoch ist das Grundprinzip gleich geblieben. Dank Premium-Leder und Kreppsohle aus Naturkautschuk verfügt das Modell nach wie vor über hervorragenden Tragekomfort. Das klare Design verleiht seinem Träger einen entspannten Look wie schon vor 70 Jahren. Ein echter Klassiker und absolute Alternative zu Sneakers. Egal ob zu Jeans oder Chino, Pullover oder Sakko – mit dem Desert Boot und London ist man immer gut gekleidet und doch lässig unterwegs.

 

 

Ich möchte Dir Clarks Originals und seine Icons noch ein bisschen näher bringen. Deshalb wird es schon bald mehr zu diesem Thema geben. Ich glaube der Wallabee ist als nächstes dran. Also bleib gespannt! Hier findest du übrigens die neu eingetroffenen Clarks Originals Modelle. Einfach unten auf das Logo drücken.

 

 

PS: Hier noch ein Video zum Jubiläumsmodell. Man kann gut erkennen welche Leidenschaft hinter dieser Schuh-Ikone steckt.

 

 

 

Vielen Dank und bis bald,

Euer Josef