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HAPPY FLIP FLOP DAY

Es wird Sommer - rein in die Sandalen!

 

Der dritte Freitag im Juni ist in den USA der National Flip Flop Day. Für mich Grund genug, um uns die Sommer-Lieblinge ruhig mal ein bisschen näher anzuschauen. Kaum einer hat sie nicht zu Hause. Wenn sie nicht schon an den ersten Tagen mit wärmeren Temperaturen zur Grundausstattung zählen, kommen sie spätestens beim Sommer-Urlaub zum Einsatz.

Auf Wikipedia ist von „Badesandalen aus Kunststoff mit Zehensteg und Schrägriemenbefestigung“ die Rede. Das ist schon eine recht trockene Art sich dem Thema zu nähern. Zumal diese Art Schuhwerk auf eine lange Geschichte zurückblicken kann und heutzutage eine der buntesten ist.

 


Wenn ich hier von Flip Flops schreibe, meine ich übrigens immer den Sammelbegriff für Zehenstegsandalen und nicht die in Deutschland eingetragene Marke „flip-flop“. In den meisten Ländern ist das so. Flip Flop hört sich auch einfach besser an als Zehenstegsandale, Zehentrenner oder gar Zehentanga. Der Begriff geht übrigens auf das typische Geräusch zurück, das die Schlappen beim Gehen machen. Flip, flop, flip, flop. flip, flop..! Hörst Du’s? Dianette lässt man sich ja auch noch gefallen, aber jetzt genug zur Nomenklatur.

 


Die Grundidee hinter diesen Schuhen ist wirklich nicht neu. Es erscheint auch irgendwie logisch, dass die Menschen im Laufe der Zeit - auch unabhängig von einander - auf die Idee gekommen sind so ihre Füße zu schützen. Überleg doch einfach selber mal, wie du mit einfachsten Materialien und Techniken eine Sohle an deinen Füßen befestigen würdest!

 


 

Schon vor Jahrtausenden trugen die Ägypter Flip Flops. Das weiß man von Hieroglyphen. Der Zori aus Japan gehört noch heute zur traditionellen japanischen Kleidung. Egal ob aus getrocknetem Papyrus, Palm-Rinde oder Reisstroh, die Idee war doch dieselbe.

 


Der Zori soll es angeblich auch gewesen sein, der über etliche Umwege unserem modernen Flip Flop Vorbild war. So ließ sich die brasilianische Marke Havaianas 1962 von dem japanischen Schuh inspirieren. Schon bald trug fast jeder in Brasilien die blau-weißen Dianetten. Der Ursprung für die zahlreichen Farbvarianten, die wir heute kennen, liegt in dem großen Erfolg eines kleinen Fehlers. Im Jahre 1969 fanden nämlich aufgrund eines Produktionsfehlers grün-weiße Havaianas ihren Weg auf den Markt und die Kunden haben sie geliebt. Es war nur logisch, dass man von da an mit Farben experimentiert hat. Mittlerweile sind Havaianas weltweit ein Begriff und mit mehr als 2.300.000.000 produzierten Schuhen wundert das nur wenig.

 


Ich hoffe ich konnte Dir wieder ein paar interessante Einblicke und Geschichten bieten. Jetzt muss nur noch das Wetter passen und einem wunderbaren Sommer steht nichts mehr im Wege. Die Styles auf den Bildern findest Du übrigens alle bei uns im Laden. Wir freuen uns auf Dich!

 

 

Vielen Dank und bis bald,

Euer Josef