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LOAFERS

Der bequeme Fühjahrs-Trend in Passau!

 

Vom Naturvolk in die Metropolen dieser Welt

 

Die Ursprünge der Loafer gehen auf das Schuhwerk der amerikanischen Ureinwohner zurück – die Mokassins. Diese bestanden aus einem Stück Leder, das direkt unter dem Fuß saß und an der Oberseite mit einem eingesetzten Deckblatt vernäht wurde. Auch heute besitzen Loafer diese Grundkonstruktion als Schaft, an dem eine Laufsohle angebracht wird. Loafer kommen komplett ohne Schnürung aus. 

 

Angeblich fand diese Art Schuh in recht simpler, aber eben sehr bequemer Form seinen Weg zu norwegischen Fischern. Von dort brachten amerikanische Studenten, die Anfang des 20. Jahrhunderts ein Auslandssemester in Skandinavien verbrachten, diese wieder mit Heim in die Staaten. Ein neuer Trend war geboren. 

 

 

Penny Loafer von G.H. Bass
Penny Loafer von G.H. Bass

Es war schließlich die Marke G.H. Bass, die mit ihren „Weejuns“ den ersten Penny Loafer auf den Markt brachte. Der Name Weejuns geht auf das englische Wort für Norwegisch (Norwegian) zurück. Penny Loafer hingegen spielt auf das Brauchtum an, eine Cent-Münze (Penny) in den Leder-Steg am Rist als Glücksbringer zu stecken. Die Schuhe waren bald das Markenzeichen der Studenten der Ivy League. Sie prägten die Mode der Universitäten wie Harvard, Yale oder Princeton. Bald entdeckten auch die Größen Hollywoods den Loafer für sich und sein Siegeszug rund um den Globus nahm seinen Lauf. Selbst die großen Schuhmachermeister Italiens und Großbritanniens konnten sich diesem Trend nicht verwehren. Der Loafer fand letzten Endes auch in der klassischen Mode Akzeptanz.

 


In diesem Frühjahr sind Loafer ganz klar der Trend, egal ob für Frau oder Mann, zu Rock oder Hose, gekrempelte Jeans oder Chino, barfuss oder mit bunten Socken. Die Kombinationsmöglichkeiten sind schier unendlich.

Neben dem klassischen Penny Loafer gilt es noch andere Typen zu unterscheiden.

 

Tassel Loafer von G.H. Bass
Tassel Loafer von G.H. Bass

 

Den Tassel Loafer zeichnen seine namensgebenden Tassels aus. Das sind diese kleinen Troddeln, die am Rist baumeln. Seine Entstehung verdanken wir angeblich dem Hollywood-Schauspieler Paul Lukas, der an die Enden seiner Halbschuhe hat solche Quasten befestigen lassen. Ein findiger Schuhmacher erkannte das Potenzial dieses Looks und fügte den beliebten Loafern die Tassels hinzu.


Kiltie Loafer hier im Hintergrund
Kiltie Loafer hier im Hintergrund

 

Der Kiltie Loafer sieht dem Tassel Loafer recht ähnlich. Vielleicht aber noch ein bisschen mehr „old school“. Der Unterschied liegt in dem gefransten Zungenstück. Manchmal wurde auch ein extra Lederstück angebracht, das nach vorne geschlitzt und am Ende mit einem Zickzack versehen wurde.


Horsebit Loafer und Sabot
Horsebit Loafer und Sabot

 

Der Horsebit Loafer hingegen geht auf den Sattlermeister Guccio Gucci zurück. Er war stets beeindruckt, wie wichtig doch Pferde für das damalige Leben waren. So sollten auch seine in einander verschlungenen Initialen an Steigbügel erinnern. In vielen seiner Schöpfungen ließ er sich vom Reitsport inspirieren. So auch sein Sohn Aldo, als dieser 1953 den Horsebit Loafer auf den Markt brachte. Zu erwähnen sei, dass Horsebit eine Pferdetrense ist. Die Reichen und Schönen waren begeistert von der neuesten Gucci-Kreation.


All diese Loafer sind für die Damen auch als Sabots begehrenswerte Begleiter in der warme Jahreszeit. Was sind jetzt Sabots fragst Du? Eine Art Pantolette – also im Fersenbereich offen.

 

Schau Dir die Bilder an, stell ruhig Fragen und wenn Du mal rein schlüpfen willst, besuch uns doch einfach im Geschäft! Wir freuen uns auf Dich!

 

Vielen Dank und bis bald,

Euer Josef

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